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Top-Platzierungen bei den DEM

18.02.2021 17:24

Am 14.02.2021 fand die erste virtuelle Deutsche Ruderergometer-Meisterschaft statt. Mit dabei waren elf Athleten des Ulmer Ruderclubs Donau e.V. Alle Teilnehmer waren virtuell per Bildschirm miteinander verknüpft und konnten über den Präsentationsbildschirm sehen, wie schnell die Konkurrenz auf der virtuellen Strecke unterwegs ist. Über Vorläufe galt es sich für das Finale zu qualifizieren. Romy Dreher fuhr im Leichtgewichtseiner der Frauen ein beherztes Rennen und konnte vor ihrer Teamkollegin Katrin Volk (4.) den Deutschen Meistertitel gewinnen. Noah Anger fuhr in einem stark besetzten Feld bei den Junioren A auf den Silberrang. Eine weitere Silbermedaille gewann Monika Bundschuh, als jüngste im Team, bei den leichten B-Juniorinnen.

Für Katrin Volk lief es nicht ganz optimal, aber die Teilnahme wurde aus dem vollen Training herausgefahren. Sie bereitet sich derzeit mit der schnellsten leichten Einer-Ruderin Marie-Luise Dräger aus Rostock auf die Olympia-Qualifikation im leichten Frauen-Doppelzweier im Mai vor. Diese Woche dürfen beide gemeinsam unter strengen Hygieneauflagen in Ulm trainieren, die neue Kombination testen und schnellmachen, um dann bei der Qualifikationsregatta das Olympiaticket für Deutschland, sollten die Spiele im August stattfinden, zu lösen.

Im Achter siegte Emil Schmidberger von der Stuttgarter RG zusammen mit Ruderkameraden des RHTC Bayer Leverkusen. Platz 1 gab es auch für den Junioren-Mixedvierer des Breisacher Rudervereins: Lina Breitenfeld, Chiara Saccomando, Marius Schulz und Tim Schwandt gewannen mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,1 Sekunden vor dem RC Witten.
A-Leichtgewichtsjuniorin Kathrin Juschka von der RG Eberbach zog ihren Ergometer auf den Silberrang, im gleichen Rennen wurde Helena Brenke vom Karlsruher RV Wiking Vierte.

Das Bild zeigt Ella Knipsel (Ruder-Team Karlsruhe) auf dem heimischen Ergometer, sie belegte im Finale der B-Juniorinnen den 15. Platz (Foto: Ruder-Team Karlsruhe).

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