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Romy Dreher (Ulm) Beste im U23-1x

U23 ÜBERPRÜFUNG HAMBURG 16.4. - 18.4.21:

Den Anfang machte Romy Dreher am Wochenende 16.-18.4. in Hamburg. Sie ging bei den Leichten U23 Frauen an den Start. Im Februar gewann sie die Deutsche Meisterschaft auf dem Concept 2 Ergometer. Hier konnte die Trainingsentwicklung bestätigt werden, doch wie sieht es auf dem Wasser aus?

Am Freitag mussten alle Ruderer*innen sich in Timetrials, Zeitfahren, bewähren. Danach wurden die Vorläufe für Samstag gesetzt. Im Zeitfahren hatte Romy leichte Schwierigkeiten in den Rhythmus zu finden, konnte sich dennoch gut im Mittelfeld platzieren. Mit Platz 8 von 19 wurde sie in den dritten Vorlauf gesetzt und hatte starke Konkurrenz aus dem A-Bereich. Mit viel Wasser zu der Viertplatzierten reichte es für Romy ins Halbfinale zu rudern, dennoch sagte sie im Anschluss, dass sie nicht zufrieden sei und im Halbfinale mehr kommen muss. Gesagt getan.

Am Samstagnachmittag musste Romy sich Fini Sturm und Lilly Mainz (beide A-Seniorinnen) geschlagen geben. Mit eine starken, aber beherzten Rennen kam sie auf Platz 3. Somit war das Ticket für das A-Finale am Sonntag gebucht und lies die restliche U23 Konkurrenz in ihrem Halbfinale hinter sich.

Im Finale am Sonntag war man nun gespannt, ob die Körner und fehlende Rennpraxis zu einem weiteren starken Auftritt von Romy Dreher reichen würden. Die Konkurrenz ist stark. Mit Johanna Reichhardt, Fini Sturm, Lilly Mainz und Cosima Cotten hatte Romy ein hartes Rennen mit viel internationaler Erfahrung am Start vor sich. Die erste Streckenhälfte verlief gut, doch nach hinten raus reichte es leider nicht mehr ganz. Am Ende sprang in der 6.Platz raus. Dennoch hat sie sich einen starken dritten Platz in dem U23 Ranking errudert und hat somit auch die Erwartungen der Trainer übertroffen.“ Wir hatten mit so einem Ergebnis natürlich gehofft und auch ein wenig geliebäugelt, aber hundertprozentig sicher war ich mir nicht. Wir wissen, was für Hausaufgaben wir zuhause machen müssen und werden die kommenden Wochen hart daran arbeiten“, sagte Trainer Patrick Ganghof im Anschluss. Jetzt geht es erstmal für zwei Wochen in den 2x mit Pauline Sauter aus Heidelberg (4. U23). Am 8./9. Mai steht dann in Köln eine interne Überprüfung in verschiedenen 2x Besetzungen an.

 

U19 ÜBERPRÜFUNG HAMBURG 23. - 25.4.21:

Gleicher Ort, fünf Tage später, andere Crew.

Von Freitag bis Sonntag kämpften Aaron Böhm und Noah Anger gegen die nationale Konkurrenz im 2- bei den A-Junioren. Im neuen Schiff ging es am Samstag im Vorlauf gegen fünf andere Boote aus Essen, Mecklenburg-Vorpommern, Potsdam, Berlin und Nürtingen.

Hier setzten sich Aaron und Noah in einem packendem Schlussspurt mit 0,46sec. vor den Ruderern aus Essen durch und sicherten sich Platz 1 im Vorlauf.

Im Halbfinale erwischten sie dann ein schweres Los. Mit dabei waren drei weitere Boote, die von der Vorlaufzeit im gleichen Bereich ins Ziel kamen. Das versprach Spannung pur. Vom Start gut weggekommen, fehlte es leider in der Mitte, den Druck im Boot zuhalten und somit wurde es am Ende leider nur Platz vier und das B-Finale. Trainer Marcus Maier war nicht ganz zufrieden mit dem Rennverlauf und hoffte, dass die Trägheit in der Mitte der Strecke am Sonntag in Dynamik umgesetzt wird.

Am Sonntag war der Wille groß, um zu zeigen, dass die beiden Ulmer Jungs das Verpassen des A-Finals wieder gut zu machen. In einem beherzten Rennen mussten sich Aaron und Noah am Ende leider der Konkurrenz aus Münster/Kettwig geschlagen geben und belegten Platz 2 im B-Finale. Dennoch ist Trainer Marcus Maier sehr zufrieden mit der gezeigten Leistung und meinte:“ Ärgerlich, aber wir wissen, was jetzt zu tun ist.“

Für die Marbacher Jungs Moritz Tafelmaier und Niklas Burkert, die seit Oktober sich dem Training in Ulm angeschlossen haben, ging es leider nicht erfreulich aus. Aufgrund einer anhaltenden Rückenverletzung von Moritz mussten sie nach dem Vorlauf abmelden.

 

U23 ÜBERPRÜFUNG BERLIN 23.4. - 25.4.21:

In Berlin ging es für Harriet Wappler-Niemeyer mit ihren neuen Partnerin Lena Radke aus Stuttgart um das erste Kräftemessen im 2- der U23 Frauen.

Hier erwischten die Mädels leider keinen guten Start. Sie hatten stark mit den Witterungen zu kämpfen und fanden im Zeitfahren am Freitag nicht in einen gemeinsamen Rhythmus . Leider zog sich der Faden durch die nächsten Rennen und somit sprang am Ende leider nur ein Platz im letzten Drittel raus.

Nun gilt es, sich in den nächsten Wochen mehr zu finden und gemeinsam Kilometer zu machen.

 

(Foto: Marcus Maier/ Text: Patrick Ganghoff)
Das Bild zeigt Noah Anger und Aaron Böhm

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