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Ratzeburger Ruderregatta

Normalerweise wird die U23-Ruderregatta in Ratzeburg als internationale Veranstaltung ausgetragen. Viele Mannschaften aus ganz Europa treffen sich auf dem Küchensee um zu sehen, wo man im internationalen Vergleich steht. Der Deutsche Ruderverband nutzt hier jährlich die Chance die ersten Kombinationen in den Mannschaftsbooten zu testen. Nachdem die 61. Regatta wegen Corona leider ausfallen musste, hat der veranstaltende Ratzeburger Ruderclub ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet, um wenigstens den eine nationale Regatta den Athleten ermöglichen zu können.
Anna Kracklauer vom Ulmer Ruderclub Donau konnte in einem ersten Test am vergangenen Wochenende mit dem neuformierten U23 Frauenachter einen ersten Sieg der Saison einfahren. Nach einem beherzten Rennen, auch gegen Schwester Chiara, konnte sich das Team um Anna Kracklauer mit einer halben Länge vor dem anderen Auswahlboot durchsetzen. Auch für Leichtgewicht Romy Dreher sprang am Sonntag ein Sieg im Leichtgewichtsdoppelzweier in einem vollen Teilnehmerfeld heraus. Tagszuvor unterlagen Dreher und ihre Partnerin Eva Hohoff noch dem anderen deutschen Auswahlboot. Doch am Sonntag konnten die beiden das wichtige Rennen für sich entscheiden.

Während die U23-Athleten im hohen Norden ruderten, weilten die B-Junioren des URCD in Österreich. Ein kurzes Trainingslager vorab sollte den letzten Schliff für die EUROW-Regatta in Linz bringen.  15 Athleten des Ulmer Ruderclubs gingen in verschiedenen Bootsklassen an den Start. Drei Siege im A-Finale konnten die Juniorinnen B für den Ulmer Ruderclub errudern. So siegten im Juniorinnen-B Doppelvierer Monika Bundschu, Anna Fischbach, Carla Straßburger und Nuria Denkinger-Rueda, im Doppelzweier Monika Bundschu und Carla Straßburger und im Einer gelang Anna Fischbach ein starker Sieg in einem großen Teilnehmerfeld. Bei den männlichen B-Junioren erreichte der Ulmer Ruderclub einen guten dritten Platz im Doppelvierer.

(Text: Caroline Dake / Foto: Sina Burmeister)


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