Stegausbilder-Lehrgang des LRVBW

Raus aus der Wohlfühlzone! Wer immer nur in der gleichen Bootsgattung, evtl. auch mit der gleichen Mannschaft mit dem gleichen Tempo und über die gleiche Strecke rudert, wird in seiner Entwicklung stagnieren. Die Lösung: vom Zweier in der Achter, vom Skullen zum Riemenrudern, von der immer gleichen Hausstrecke auf Wanderfahrt und von der konstanten Schlagzahl zu Trainingsprogrammen und Übungen, die Abwechslung ins Training bringen. Beim Stegausbilder-Lehrgang blieb es nicht bei der Theorie, sondern es ging aufs Wasser. Gute Vorsätze wurden umgesetzt, z.B. kann im Gig-Vierer das Riemen ohne Probleme mit Ruderern geübt werden, auch wenn diese noch nie zuvor einen Riemen in der Hand hatten. Von der Gig ging es ins Rennboot und vom Einer in einen Renn-Riemenvierer. Fritsch nahm sich ein Boot nach dem anderen vor und holte die Ruderer aus ihrer Wohlfühlzone.

Videoaufnahmen und die anschließende Analyse der Ruderer rundeten den Lehrgang ab. Für viele war es das erste Mal, dass sie sich beim Rudern selbst beobachten konnten. Was im Rennrudern selbstverständlich ist, ist im Breitensport immer noch die Ausnahme. Sicherlich ein Grund, warum die Master-Lehrgänge, die Fritsch seit 2018 im LRV anbietet, sich großer Beliebtheit erfreuen. Jeder Sportler möchte sich gemäß seinem eigenen Ziel weiterentwickeln, dies sollte von den Vereinen auch gefördert werden. 

(Text und Foto: Heike Breitenbücher)

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