Nikolaus feiert BaWü-Siege

Mainz, Nikolausvierer 2019: An der beliebten Breitensport-Regatta bei der Mainzer Rudergesellschaft haben wieder zahlreiche Ruderer und Ruderinnen aus dem Ländle  teilgenommen.

Auf der Wachsbleiche, einem Nebenrhein des Rheins, waren etwa 3,5km inklusive einer Wende kurz vor der Schiersteiner Brücke zu absolvieren. Dieses Jahr spürten die Teilnehmer auf dem Stück flussabwärts viel Gegenwind. Ansonsten war es mild und trocken.

Die A-Juniorinnen des Karlsruher Kooperationsprojekts machten zunächst keinen zuversichtlichen Eindruck, gewann jedoch ihr konkurrenzloses Rennen gegen die Uhr recht deutlich: Annemarie Yacheva, Isabel Preischl, Janna Hornberg, Tayma Saleh und Steuerfrau Charlotte Roth unterboten die geforderte Zeit um 28 Sekunden und konnten sich so über die Siegerehrung durch den persönlich angereisten Nikolaus freuen.

Die beiden Karlsruher Rudervereine, Alemannia und Wiking waren vertreten, und für manche Top-Platzierung gut. Ihre allererste Siegermedaillen fuhren gegen starke Konkurrenz (insgesamt 10 Boote waren für dieses Rennen gemeldet) die Novizen Nadine Dörr, Frederic Arnolin, Eva Majer und Karl-Friedrich Ratzsch vom Rheinklub Alemannia und KIT im Anfänger-Doppelvierer ein - Mainz ist ein gutes Pflaster dafür, erste Regattaerfahrungen zu sammeln.

Die rudertechnisch fortgeschrittenen Studenten des KIT fuhren mit ihrem Mixed-Doppelvierer ein komplettes, fast monströs zu nennendes Weihnachtskarussell und Kerzen auf den Dollenstiften herum - und gewannen den Betriebssport-/Studenten-Wettbewerb trotzdem.

Daneben gab es auch jeweils einen Sieg für den Heidelberger RK und der Mannheimer RG Rheinau in Renngemeinschaft mit Ruderkollegen aus anderen Vereinen. Außerdem war der Mannheimer Ruderclub mit einem reinen Vereinsboot vertreten.

(Text: Hannes Blank / Foto: Paul Gellert)

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