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Ruderjugend BaWü gewinnt LVK

21.10.2015 14:32

Nach 125 Rennen auf dem Main sowie Geschicklichkeits-Wettkämpfen in der Turnhalle konnte Landesjugendleiter Moritz Wuerich am Hanauer Mainufer freudestrahlend den Wanderpokal für seine jungen Ruderinnen und Ruderer aus Baden-Württemberg in Empfang nehmen: Die 140 Mädchen und Jungen aus 17 Vereinen gewannen die Gesamtwertung des 21. Ländervergleichskampfes (LVK) knapp vor dem Team aus Hessen und den Mannschaften aus Rheinland-Pfalz/Saarland und Bayern.

Die Mammutveranstaltung wurde bereits zum achten Mal vom Hanauer Regattaverein ausgerichtet, in dem die Hanauer Rudergesellschaft 1879 (HRG) und der Hanauer Ruderclub Hassia (HRCH) zusammengeschlossen sind. Vor drei Jahren an gleicher Stelle lagen die Hessen als Gastgeber vor den Baden-Württembergern.

Die begehrte goldene Trophäe überreichte der Vorsitzende des Regattavereins, Rainer Gimplinger, bei der Siegerehrung am HRG-Bootshaus. Gimplinger lobte die hervorragende Arbeit des großen Helferstabs unter der Leitung von Organisationschef Berthold Ocker (HRG) und den Einsatzwillen der jungen Athletinnen und Athleten. Insgesamt vier Schiffffahrtssperren waren notwendig, um die Rennen im Drei-Minuten-Takt über die 500 Meter lange Strecke unterhalb der Steinheimer Mainbrücke zu bringen. Mehr als hundert Vereinsmitglieder der HRG und Hassia waren bei der Verpflegung, Technik und Organisation im Einsatz.

340 Nachwuchsruderinnen und -ruderer aus 36 Vereinen im Alter zwischen elf und 17 Jahren kämpften um die Medaillen. Insgesamt gingen 400 Boote über die Strecke. Neben den Hanauer Mannschaften der HRG, Hassia und Möve stellten die Teams aus Kassel, Mainz und Breisach das größte Kontingent der Regatta. Die weiteste Anreise hatten die Teams aus München und Bad Waldsee hinter sich.

Den Auftakt bildete die allgemeine Regatta mit reinen Vereinsbooten. Die heimischen Mannschaften ergatterten ein Dutzend Medaillen. Zum erfolgreichster Hanauer Verein avancierte die HRG mit fünf Medaillen vor dem HRC Hassia (vier) und dem RC Möve Großauheim (drei). Die hessischen Crews aus 18 Vereinen holten beim Zusatzwettbewerb „auf dem Trockenen“ die meisten Punkte. Gesamtsieger Baden-Württemberg schob sich bei den Entscheidungen auf dem Wasser an die Spitze.

Am zweiten Wettkampftag streiften die Kinder und Junioren ihre Ländertrikots über und fighteten um den Wanderpokal. 75 Vierer und 21 Achter gingen über die Strecke. In den sechs Großboot-Rennen dominierte Rheinland-Pfalz/Saarland mit drei Siegen. Während die Hessen-Mannschaften im Achter lediglich einen Sieg einfuhren, kamen sie in den Vierern ebenso wie Rheinland-Pfalz/Saarland zu fünf Erfolgen. In der Endabrechnung hatten die Länderteams aus Baden-Württemberg elf Mal die Bootsspitze vorne, Rheinland-Pfalz/Saarland verbuchte acht, Hessen sechs und Bayern drei Siege.
(Text und Foto: Stefan Lotz, Hanauer Rudergesellschaft 1879 e.V.)

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