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Kinder-Bundeswettbewerb in Hürth

11.07.2010 19:33

Unterwegs beim Bundeswettbewerb der Kinder in Hürth – die Mannschaft BaWü

Bundeswettbewerb

Freitagmorgen – Früh – 7:15 – der Heidelberger Mädelsvierer …

„Habt ihr alle was gegessen?“ „Jetzt wird ich aufgeregt. Ich kann nix essen.“ „Das ist nicht gut. Das ist deine letzte Chance vor dem Rennen. Iss wenigstens einen Müsliriegel.“ Gegenüber wird ein Croissant fest zusammengedrückt (platt wie´ne Flunder). Fragende Blicke?  „ Ja…. Menno… so schmeckt er viel besser.“ „Alle gehen jetzt Pipi machen.“ „Ich muss aber nicht!“ „Aber jetzt wäre Zeit.“ „Ich bin so aufgeregt und wir werden heut besser sein als jemals zuvor.“

Das sind junge Menschen, die mit Ernst und Begeisterung dieses Event nicht nur besuchen, sondern bewältigen. In der langen Zeit, bis es dann endlich zur Siegerehrung des Tages geht, sind die Mädels ganz genervt und ungeduldig. Sie malen die BAWÜ Buchstaben auf Leinwände. Am Abend bei der Siegerehrung erfahren sie dann ihre Platzierung  und dass ihr Bundesland immerhin in diesem Jahr nach dem ersten Tag auf Platz 10 liegt. (Und sie waren besser, als bisher. Sie wurden 3.) Da beginnt man dann mit Siegesgesängen die eigene Mannschaft unterstützen. „Gib mir ein B, Gib mir ein A, Gib mir ein W, Gib mir ein Ü, B A W Ü BADEN WÜRTTEMBERG.“ Mit der Fahne des Bundelandes gingen die Jungs und Mädels auf das Podest. Steigerung am Samstag, die Zusatzwettbewerbe: Gemeinsam sind wir stark, sagte sich das Team BaWü und holte in der Gesamtwertung den 8. Platz. Am Sonntag dann die Kurzstrecke. Es war wunderbar zu beobachten, wie gerade aus dem Team BAWÜ viele unter den ersten beiden, die mit Gold und Silber geehrt wurden von Ihrer Mannschaft bejubelt wurden. In der Pokalwertung gesamt, lag BAWÜ dann auf dem 10. Platz mit 2373 Punkten.

Schade war allerdings, dass ein Teil der Teammitglieder, die Mannschaft der Internatsschule Gaienhofen, aus logistischen Gründen, den für die Kinder so wichtigen Wettbewerb nicht zu Ende führen konnten, da die Zugverbindung zu früh angesetzt war. Für die Kinder war das sehr traurig und der Mannschaft BaWü gingen Punkte verloren. Dies darf im Sinne eines Mannschaftswettbewerbes in Zukunft nicht mehr passieren, denn, dass diese Tage für die Kids ein besonderes Erlebnis waren und echtes Wettbewerbsfeeling anzeigte mit Anspannung, Siegeswille, Mannschaftsbildung und allen Punkten, die den Ruderleistungssport ausmachen, steht nach den Tagen in Hürth außer Frage und zeigen die Bilder.

Barbara Theis

 


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