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Bundeswettbewerb Salzgitter

12.07.2016 12:54

Auch in diesem Jahr haben wir unser Team BaWü wieder auf einer zentralen Langstreckenregatta gesucht und gefunden: 55 Nachwuchsruderinnen und –ruderer aus Baden-Württemberg traten als Team BaWü gegen die Mannschaften der anderen 15 Bundesländer auf der Langstrecke, beim allgemeinathletischen Zusatzwettbewerb und der Bundesregatta mit 1000 Metern Streckenlänge gegeneinander an. Das Team BaWü feiert zudem eine Premiere: Neben vielen erfahrenen BW-Teilnehmern reihte sich eine Handicapsportlerin der Mannheimer RG Rheinau in die Mannschaft ein.

Nach dem Anreisetag am Donnerstag machte die Langstrecke am Freitag den Anfang. Dieses Jahr war es zum Glück nicht so heiß wie in den vergangenen Jahren, sodass die Langstrecke über die kompletten 3000 Meter ausgefahren wurde. Lediglich der Wind sorgte auf dem Salzgittersee, gerade bei der Wende, für mächtig Probleme. Bei der abendlichen Siegerehrung zur Langstrecke gab es dann auch die ersten Medaillen für Baden-Württemberg an diesem langen Wochenende. In der Gesamtwertung landeten wir auf Platz 11; ein Blick in die komplette Ergebnisliste und die Setzung für die Bundesregatta zeigte: Vier BaWü-Boote sollten im A-Finale und sieben im B-Finale starten.

Für Samstag waren dann auch die ersten Regenschauer angesagt, die sich letztlich auch bewahrheitet haben: Beim Weitsprung, Medizinballwerfen oder Staffellauf traten Zehnergrüppchen der Landesjugenden im strömenden Regen gegeneinander an. In der Vorbereitung wurden diese Stationen schon kräftig geübt, und das zahlte sich aus: Zwei von fünf unserer Riegen erreichten den zweiten Platz. In der Tageswertung ergab das sogar einen Platz 10. Im abschließenden Betreuerrennen konnten unsere Trainerinnen aus Konstanz, Heidelberg, Nürtingen, Esslingen und Eberbach das Rennen klar für sich entscheiden und somit den Pokal mit nach Hause nehmen.

Der dritte Tag: die Bundesregatta. Mit teilweise knappen Ausgängen auf der Langstrecke, konnten sich einige Boote nur ganz knapp nicht für den nächst höheren Lauf qualifizieren, sodass man dann jedoch sein Finale mit einer Medaille um den Hals beenden wollte. Und so kam es auch, eine Mannschaft nach der anderen durfte am Siegersteg anlegen um sich die Gold- bzw. Silbermedaille abzuholen. Medaillen holten sich Luis Denzel (Jung 1x 13 Jahre), Fabian Stricker und Sven Hundsdörfer (Jung 2x 12/13 Jahre), Amelie Groß und Samira Sasuga (Mäd 2x 12/13 Jahre), Max Gasser, Paul Berger, Gregor Müller, Fabian Stoll und Luis Keller (Jung 4x+ 12/13 Jahre), Sarah Rösch, Stefanie Filbert, Jonas Zaiser, Mattis Keller und Alexander Rosenfeld (Jung/Mäd 4x+ 12/13 Jahre), Zoe Würfel (Mäd 1x 14 Jahre), Paul Niklas und Luis Czerwenka (Jung 2x 13/14 Jahre LG), Jurek Sauter (Jung 1x 14 Jahre LG), Eric Lipp und Maximilian Scheufele (Jung 2x 13/14 Jahre) und der Jung 4x+ 13/14 Jahre mit Raphael Wolf, Jakob Thoma, Finn Breitenfeldt, Quentin Hellwig und Estelle Schiffmann.

Besonders spannend waren die A-Finalläufe, in denen die schnellsten Ruderer der Langstrecke gegeneinander antraten. Nina Röhling aus Eberbach schaffte in ihrem Rennen (Mäd 1x 13 Jahre LG) den Sprung auf Platz drei, verfehlte somit nur ganz knapp die Medaille, darf sich dennoch trotzdem riesig über ihren bundesweiten dritten Platz freuen! Paulina Schmid aus Nürtingen schaffte es in der Schwergewichtsklasse ebenfalls auf den dritten Platz, ebenso Tobias Geisenberger aus Konstanz im Jung 1x 14 Jahre.

Noch ein Boot aus Eberbach darf sich über eine Platzierung unter den besten sechs Ruderer deutschlands freuen: Nils Weber belegte im A-Finale den sechsten Platz!
Die Heidelberger Schwergewichte Louis Glänzer und Felix Gladbach durften auch Medaillen in Empfang nehmen, nämlich für den 2. Platz im B-Finale im Jungen-Doppelzweier der 14-Jährigen.

Den Sonntag schloss das Team BaWü wie am Freitag auf Platz 11 der Tageswertung ab. Auch in der Gesamtwertung blieb es beim Platz 11. Mit dem verkleinerten Team ist das ein Ergebnis, mit dem auch die Landesjugendleiter zufrieden sind. Gerade in den jüngeren Jahrgängen steckt viel Potential, an dem es nun anzuknüpfen gilt.

(Text und Foto: David Aras)

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