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Bundesfreiwilligendienst im Rudern

16.02.2012 14:02

Sei dabei!

Bundesfreiwilligendienst

Seit dem 1. Juli 2011 biebet der Bundesfreiwilligendienst (BFD) allen Generationen die Chance zum freiwilligen Engagement. Der BFD soll eine neue Kultur der Freiwilligkeit in Deutschland schaffen und möglichst vielen Menschen ein Engagement für die Allgemeinheit möglich machen. Ob männlich, weiblich, jung oder alt - alle sind eingeladen, sich für andere zu engagieren.

Die Freiwilligen sammeln wertvolle Lebenserfahrungen, gewinnen Einblicke in neue Arbeitsbereiche des Sports und können sich beruflich orientieren. Zudem finden Freiwillige Bestätigung dort, wo sie gebraucht werden.

Der BFD bietet spannende Einsatzfelder für jede und jeden. Einzige Voraussetzung für Bewerber ist, dass die Vollzeitschulpflicht erfüllt ist. Das Engagement im BFD dauert zwischen 6 und 18 Monaten, in der Regel ein Jahr. Jugendliche bis 27 Jahre werden ganztägig eingesetzt und ältere Freiwillige mit mehr als zwanzig Wochenstunden.

Auf Initiative der Deutschen Ruderjugend hat sich der Deutsche Ruderverband e.V. als Trägerorganisation des neuen Freiwilligendienstes beworben und den Zuschlag erhalten. Die DRJ unterstützt interessierten Rudervereine, welche als Einsatzstelle auftreten und die Freiwilligen fachlich anleiten.

Rudervereine, die Unterstützung ihrer ehrenamtlich Tätigen brauchen, sind mit einem Bundesfreiwilligen gut beraten. Der Freiwillige kann sich bei sportartspezifischen Tätigkeiten, in der Arbeit mit besonderen Zielgruppen, oder im Veranstaltungsmanagement einbringen. Alle Rudervereine können sich als Einsatzstelle anerkennen lassen. Dafür muss weniger getan werden, als man denkt. Den Großteil der Verwaltungs- und Organisationsaufgaben erledigt die Deutsche Ruderjugend als Träger. Sie übernimmt unter anderem die sportinterne Anerkennung der Einsatzstelle und die pädagogische Begleitung des Freiwilligen. Die Einsatzstelle koordiniert den laufenden Einsatz des Freiwilligen und die entsprechenden Verpflichtungen wie beispielsweise die fachliche Anleitung des Freiwilligen.

Für den Dienst in einem Ruderverein können sich alle bewerben, die nach Beendigung der Schule oder des Studiums praktisch tätig sein wollen. Auch wer noch nicht genau weiß, in welche Richtung es beruflich gehen soll, kann sich im Bundesfreiwilligendienst engagieren. Genauso sind alle angesprochen, die schon berufstätig sind und sich umorientieren möchten, oder sich nach Beendigung ihres Berufslebens für das Gemeinwohl engagieren wollen.

Das Angebot des BFD richtet sich auch an Spitzensportler. Diese werden im Regelfall an Olympiastützpunkten eingesetzt. Für seinen Freiwilligendienst in einem Ruderverein oder am Olympiastützpunkt erhält man ein monatliches Taschengeld, Unterkunft und Verpflegung und ist sozialversichert. Zudem besucht man 25 Fortbildungstage mit der Option auf eine Trainerlizenz und hat Anspruch auf 24 Urlaubstage. Am Ende des Dienstes erhält man ein Zeugnis über Art und Dauer sowie berufsqualifizierende Kriterien des freiwilligen Dienstes.

Dieses Projekt wird vom Bundesministrerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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